Die vergangene Woche war ich die ersten drei Tage bei sehr launischem und zum Teil kalten Wetter in den verschiedenen Ämtern unterwegs, um die abschließenden Tests zu machen, Belege zusammenzutragen und Unterschriften zu "sammeln". Auch einen Übersetzer für meine Dokumente konnte ich ausfindig machen, sodass ich nun über den Großteil der zunächst geforderten Unterlagen und den Gesundheitspass für die Immigration verfüge ... Ansonsten habe ich mich weitestgehend im apartemento aufgehalten, einiges an Schreibkram beendet, viel Spanisch gelernt und knapp die Hälfte der Verluste aus dem Monat März zurückerkämpft (dennoch bleibt die finanzielle Lage sehr angespannt). Den "Höhepunkt" der Woche hatte ich beim Zahnarzt, vor dem ich mich ein paar Monate gedrückt habe. Dieser arbeitet solo, sodass man als Patient die Aufgaben der (normalerweise anwesenden) Assistenten übernimmt ... Spritzen gibt es auch keine, aber die Ärztin verfügte über eine ruhige Hand, sodass alles erträglich war und diese Woche seine finale Fortsetzung findet.
Montag, 30. April 2012
Dienstag, 17. April 2012
Montag, 16. April 2012
Mittwoch, 11. April 2012
Donnerstag, 5. April 2012
Dienstag, 3. April 2012
undenied
Down. Down. Down. Gewinner pflastern die Titelblätter auf Boulevard-Magazinen, ich bin schon froh, wenn mich in Zukunft das Pflaster vom Bürgersteig nicht abwirft. Wenn schon verkacken, dann richtig! Es gibt wohl zwei Arten von (professionellen) Spielern: Die, die sich (emotional?) unter Kontrolle haben und Meisterschaften gewinnen und jene denen derartiges nie gelingt. Nach dem Verlauf dieses Monats (und nicht nur nach dem) glaube ich zu wissen, zu welcher Sorte mein Dasein bestimmt ist. Waren die letzten Monate kartentechnisch ein Teil meines Überlebensbudgets, ist nach dem März meine Bankroll nur noch für Mikrospiele geeignet. Ein einziges Desaster! Sicherlich, am Ende ist es nur Geld, doch ist dies mehr denn je der Rotationskörper dieses Planeten. Lu wollte back to nature, als er nach S.A. zog und er ist selbst vom Weg abgekommen. Erhobene Zeigefinger und Besserwisserei sind Fehl am Platze! Nun gilt es sich den den Mund abzuwischen, aus dem Fenster sehen, auf die eigene Krisenfähgikeit zu vertrauen und die Zuversicht nicht zu verlieren - schließlich habe ich noch meinen Dispo, womit ich die kurze Distanz überbrücken kann ...
Samstag, 31. März 2012
Freitag, 30. März 2012
Donnerstag, 29. März 2012
Mittwoch, 14. März 2012
Donnerstag, 8. März 2012
Mittwoch, 29. Februar 2012
Freitag, 17. Februar 2012
Donnerstag, 16. Februar 2012
paquete
Heute konnte ich wohlbehalten mein paquete in Empfang nehmen. Nach der Zollkontrolle ist der Inhalt zwar mehr oder weniger wieder reingestopft wurden, aber es scheint nichts (wesentliches) zu fehlen. Prima! Apropo Zoll: Eigentlich war der Inhalt mit ca. 100$ (Einfuhrzoll) zu berappen, aber schöne Augen und rollenvertauschte Geschlechterszenerie veranlassten den Beamten mit der Begründung "weil es das erste Paket ist" auf den Zoll zu verzichten - que bueno!
Mittwoch, 15. Februar 2012
Dann war da noch ...
das Wochenende, das mit einer Nachtschicht im Casino begann. Zunächst hatte ich keine Position (und keine Karten) auf die Fische, insbesondere den Franzosen, der mit einem 6-Hoch-Flush 'ne Million verblufft. Später waren nur noch regulars an den Tischen, was das Spielen als sehr schwerig gestaltete. Erst in der letzten Stunde (als der Tisch 4-handed war) konnte ich einen Gewinn von 400.000 einstreichen, was den Monat im Live-Game break-even hält. An Samstag kann ich mich erst ab der Abendveranstaltung im ehrwürdigen Teatro Municipal (erbaut 1890) erinnern, wo Rolando Chaparro zum Konzert lockte. Er verwandelte die Hallen der Klassik mit seiner "Disco Bohemio" zur Rockoase mit mehr oder weniger effektvoller Lightshow und dem Indio mit dem strengem Blick ...
Eigentlich wollte ich danach noch irgendwas sinnvolles machen, aber daraus wurde nix, da ich mich zum Carnival Pirata überreden ließ, was ich mir im Nachhinein schenken konnte, da ich mich mit derartigem Saufgelagen doch noch bedingt anfreunden kann ... Die zwei folgenden Tage verbrachte ich dann unspektakulär, bevor ich am Dienstag bei brütender Hitze (41 Grad) mal wieder auf Wohnungssuche ging, was aber ohne konkrete Ergebnisse blieb. Bliebt noch die Frage nach dem Indio mit dem strengen Blick, zu dem ich nichts weiter zu berichten habe, außer, dass ich glaube, das er mich verfolgt ... ;)
Samstag, 11. Februar 2012
Ai se eu te pego
Seit ich in SA wurde ich praktisch täglich mit nachfolgendem portugiesischem Lied beschallt, welches als Cover neu aufgelegt wurde und hier als lokaler Gassenhauer durchgeht und eine Wohltat zu Raggaton & Co ist. Mir persönlich gefällt die Version von Michel Telo am besten, wenngleich die Videos ziemlich gaga sind ...
Freitag, 10. Februar 2012
fetichismo
Fetischfreunde kommen in SA ganz auf ihre Kosten: Schuluniformen, Polizisten und Polizistinnen im strengen Look, Wachmänner, Sicherheitsbeamte, Soldaten, Prostituierte, Dragqueens ... Mein Bettlieg-Fetisch ist ausgegoren und ich fühle mich wieder stabil - ob ich mich (gleich) noch in den Casino-Dress-Look-(Fetisch) begebe, und eine Nachtschicht einlege mache ich von meiner Laune abhängig ...
Donnerstag, 2. Februar 2012
2+2=5
"Illusion. Illusionen. Was gibt es sonst noch? Deshalb leben wir, atmen wir, immerzu, um in einem Meer der Illusionen zu ertrinken. Das ist das Leben für all die traurigen Leute, die auf diesem Planeten herumkriechen. Sie glauben, sie sehen die Realität! Doch alles was sie sehen sind Halluzinationen, optische Täuschungen, Effekte und was auch immer sie sonst noch glauben wollen. Das haben sie alle gemeinsam, das verbindet sie miteinander - ihr permanenter Glaube an Illusionen, ihr Bedürfnis daran zu glauben. Aber wenn ich Ihnen sage der Himmel ist grün und es auch glaube, dann wird er für sie immer noch blau sein. Es sei denn, mein Glaube ist stark genug für uns beide."
Mittwoch, 1. Februar 2012
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