Samstag, 31. März 2012
Freitag, 30. März 2012
Donnerstag, 29. März 2012
Mittwoch, 14. März 2012
Donnerstag, 8. März 2012
Mittwoch, 29. Februar 2012
Freitag, 17. Februar 2012
Donnerstag, 16. Februar 2012
paquete
Heute konnte ich wohlbehalten mein paquete in Empfang nehmen. Nach der Zollkontrolle ist der Inhalt zwar mehr oder weniger wieder reingestopft wurden, aber es scheint nichts (wesentliches) zu fehlen. Prima! Apropo Zoll: Eigentlich war der Inhalt mit ca. 100$ (Einfuhrzoll) zu berappen, aber schöne Augen und rollenvertauschte Geschlechterszenerie veranlassten den Beamten mit der Begründung "weil es das erste Paket ist" auf den Zoll zu verzichten - que bueno!
Mittwoch, 15. Februar 2012
Dann war da noch ...
das Wochenende, das mit einer Nachtschicht im Casino begann. Zunächst hatte ich keine Position (und keine Karten) auf die Fische, insbesondere den Franzosen, der mit einem 6-Hoch-Flush 'ne Million verblufft. Später waren nur noch regulars an den Tischen, was das Spielen als sehr schwerig gestaltete. Erst in der letzten Stunde (als der Tisch 4-handed war) konnte ich einen Gewinn von 400.000 einstreichen, was den Monat im Live-Game break-even hält. An Samstag kann ich mich erst ab der Abendveranstaltung im ehrwürdigen Teatro Municipal (erbaut 1890) erinnern, wo Rolando Chaparro zum Konzert lockte. Er verwandelte die Hallen der Klassik mit seiner "Disco Bohemio" zur Rockoase mit mehr oder weniger effektvoller Lightshow und dem Indio mit dem strengem Blick ...
Eigentlich wollte ich danach noch irgendwas sinnvolles machen, aber daraus wurde nix, da ich mich zum Carnival Pirata überreden ließ, was ich mir im Nachhinein schenken konnte, da ich mich mit derartigem Saufgelagen doch noch bedingt anfreunden kann ... Die zwei folgenden Tage verbrachte ich dann unspektakulär, bevor ich am Dienstag bei brütender Hitze (41 Grad) mal wieder auf Wohnungssuche ging, was aber ohne konkrete Ergebnisse blieb. Bliebt noch die Frage nach dem Indio mit dem strengen Blick, zu dem ich nichts weiter zu berichten habe, außer, dass ich glaube, das er mich verfolgt ... ;)
Samstag, 11. Februar 2012
Ai se eu te pego
Seit ich in SA wurde ich praktisch täglich mit nachfolgendem portugiesischem Lied beschallt, welches als Cover neu aufgelegt wurde und hier als lokaler Gassenhauer durchgeht und eine Wohltat zu Raggaton & Co ist. Mir persönlich gefällt die Version von Michel Telo am besten, wenngleich die Videos ziemlich gaga sind ...
Freitag, 10. Februar 2012
fetichismo
Fetischfreunde kommen in SA ganz auf ihre Kosten: Schuluniformen, Polizisten und Polizistinnen im strengen Look, Wachmänner, Sicherheitsbeamte, Soldaten, Prostituierte, Dragqueens ... Mein Bettlieg-Fetisch ist ausgegoren und ich fühle mich wieder stabil - ob ich mich (gleich) noch in den Casino-Dress-Look-(Fetisch) begebe, und eine Nachtschicht einlege mache ich von meiner Laune abhängig ...
Donnerstag, 2. Februar 2012
2+2=5
"Illusion. Illusionen. Was gibt es sonst noch? Deshalb leben wir, atmen wir, immerzu, um in einem Meer der Illusionen zu ertrinken. Das ist das Leben für all die traurigen Leute, die auf diesem Planeten herumkriechen. Sie glauben, sie sehen die Realität! Doch alles was sie sehen sind Halluzinationen, optische Täuschungen, Effekte und was auch immer sie sonst noch glauben wollen. Das haben sie alle gemeinsam, das verbindet sie miteinander - ihr permanenter Glaube an Illusionen, ihr Bedürfnis daran zu glauben. Aber wenn ich Ihnen sage der Himmel ist grün und es auch glaube, dann wird er für sie immer noch blau sein. Es sei denn, mein Glaube ist stark genug für uns beide."
Mittwoch, 1. Februar 2012
Dienstag, 31. Januar 2012
Montag, 30. Januar 2012
Sonntag, 29. Januar 2012
enero
Der erste Monat des letzten? neuen Jahres nähert sich dem Ende. Und ich kann weitestgehend zufrieden zurückblicken, habe ich doch ein paar Artikel (termingerecht) fertiggestellt und abgesetzt, sodass ich meine Kosten weitestgehend gedeckt habe. Den fehlenden Ausgleich erwirtschaftete ich im Gambler-Modus (Screenshot folgt noch), wobei ich mich nicht in den (il)legalen Livelokalitäten rumgetrieben habe. Auch in Bezug auf meine lokale Integration sind die nächsten Schritte gegangen. So habe ich angefangen die ersten Dokumente zu beantragen, die mir die dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung + Pass bringen sollen. Doch die Zusammenarbeit mit der deutschen Botschaft, den lokalen Ämtern und Interpol gestaltet sich mehr als schleppend. Weiter im Fokus ist ein eigenes, kleines apartemento, damit ich einerseits weiter die Kosten senken, aber andererseits (überhaupt) Privatsphäre in Anspruch nehmen kann. Ich bin das geteilte Leben auf engstem Raum hin und wieder mehr als überdrüssig ... Kommende Woche wird der Versuch eines Pakets nach Asu unternommen, damit meine zum Teil sehr verschlissene bis nicht mehr vorhandene Kleidung ein Update erhält. Ob alles hier ankommt, wie viel Zoll zu zahlen ist undsoweiter bleibt abzuwarten ...
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| Blick vom Dach des Planta Alta |
Freitag, 27. Januar 2012
Donnerstag, 26. Januar 2012
Betthüpferl
Ich habe nicht den Hauch einer Ahnung, wer diese Publikation in meine Schlafnische gelegt hat, fing aber sofort mit Blättern an ...
Dienstag, 24. Januar 2012
cucucu²
Es ist Sonntagabend und die spärlichen Straßenlichter rauschen an meinen Augen vorbei. Es ist gut möglich, dass diese gar nichts dergleichen vollziehen und nur der Gedankenwust in meinem Kopf dieses Gefühl erzeugt. Es ist auch denkbar, dass die (er)drückende Hitze diese Form der Wahrnehmung unterstreicht. Überall Haut, trockene Schwüle, Fetzen von südamerikanischer Rapmusik! Ein Mädchen tritt selbstbewußt mit einer großen Umhängetasche auf die Straße, die die Aufschrift MIAMI in unübersehbaren Buchstaben trägt, was aber nur die Tasche noch größer erscheinen lässt und der Trägerin kein Selbstbewußtschein spendet. Mitten auf der Kreuzung steht ein Feuerschlucker, der seine Darbietung während der (kurzen) Rotphase hinrotzt. Die Luft suhlt sich in den tiefen Blicken derer, die ihre Seele hergeben, nur um Irgendetwas zu erhalten. Hunger, animalische Gelüste, dazwischen absurd wirkender Reichtum und grenzenlose Anbiederung bestimmen die Szenarie. Das Leben ist eben keine Orange! Ein Abhängiger kommt aus den farvelas geklettert und hockt sich wenige Meter bevor ich auf seiner Höhe bin an den Straßenrand, zieht seine Hose herunter und scheißt hemmungslos an den Wegesrand. Rüdes, würdeloses Verhalten ist insbesondere in den hoffnungslosen Ecken an der Tagesordnung. Ich erinnere mich an die Morgenstunden einer Novembernacht, wo ich von einem Abhang in das dreckige Arschloch der Armut blicke. Als ich meinen Empfindungen freien Lauf lasse und mich auf den Rand des Abgrundes setze, werden die nicht weit entfernt stehenden Polizisten nervös und kommen mit ihren Gewehren auf mich zu. Ich schaue Ihnen entgegen, bleibe sitzen und kotze wenig später den Abgrund hinunter. Die Sterne sagen dazu nichts. Die Haut in der ich wohne ist gekennzeichnet von Abschürfungen und gelblich-braunen Jodrückständen, um Infektionen zu verhindern. Ich bin gekommen, um zu bleiben und ich werde gehen, weil ich bleibe.
Freitag, 20. Januar 2012
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