Die Sonne verschwindet hinter den Betonklötzern und ich spüre meinen Puls. Der Himmelskörper schweigt tagsüber keinen Zeigerschlag auf dem Chronometer. Unweigerlich dringt der Duft vergammelter Zwiebel in meine Nasenlöcher - beginnt nun der Sommer auch in meinem Kopf? Klip-Klap. Ich zähle zum hundersten Mal die Rostlatten über meinem Kopf und höre dem Elektrizitätsfluss zu, der sich manchmal Funken schlagend seinen Weg in meinen Adapter bahnt. Da ist kein Platz für die Angst. Wie weggetreten gehe ich bis an den Rand, um in einen unruhigen Schlaf stürzen. Flip-Flap. Tarwasassida!
Freitag, 18. November 2011
Donnerstag, 17. November 2011
Dienstag, 15. November 2011
Mittwoch, 9. November 2011
Montag, 7. November 2011
Highroller
Neulich im Casino: Mein erster Über-Eine-Million-Pott! Ich sitze im Small Blind und halte 3 und 4 in Pik. Ein Limper, ein Open-Raiser auf 35.000 vom Cut-Off, zwei Spieler callen. Der Flop kommt J, 3, 3 mit zwei Karten in Kreuz. Da ich out of position die komplette Hand als erster agieren muss, checke ich, auch die beiden Spieler nach mir checken. Der Initial Raiser setzt nun zirka 60 Prozent der Pottgröße. Sehr gut! Nach seiner bisherigen Spielweise deutet alles auf ein overpair hin. Natürlich calle ich den Betrag nur - ein Spieler foldet und ein Casino-Regular mit leichter Tendenz zu häufig zum Showdown zu gehen callt ebenfalls. Turn: eine 4! Mit dem Full House auf der Hand möchte ich nun natürlich maximale Auszahlung und checke, ebenso der Regular und der Initial-Raiser geht mit seinem Rest-Stack All-In, was ich aber nur calle, da ich den Regular nicht vertreiben möchte. Auf dem River kommt die Traumkarte: eine 2 in Pik, was sowohl den Flush, wie auch mögliche Straßen komplettiert. Der Regular hat nach etwas über 400.000 vor sich liegen und ich habe ihn auf den A-high-Flushdraw gesetzt. Ich donke 250.000 von vorn, in der Hoffnung seinen kompletten Stack zu bekommen. Er snapcallt aber nur, zeigt den A-high-Flush, während die Karten des Initial-Raisers (QQ) längst keine Bedeutung mehr hatten. Die Dealerin schiebt etwas über 1.000.000 zu mir rüber, woraufhin ich sie mit einem passablen Trinkgeld belohne und im Kopf ein paar Hunderttausender für die Monatsmiete zur Seite lege ...
Freitag, 4. November 2011
Sonntag, 30. Oktober 2011
Freitag, 28. Oktober 2011
Donnerstag, 27. Oktober 2011
Dienstag, 25. Oktober 2011
ml - my life
Ab Sur Dist An
An Dist Sur Ab
Andis sucht Bar
Abs Urdist An
An Urdist Abs
Anur isst Tabs
Absur Dis Tan
Tan Dis Absur
Tandi sabbert Sud
Donnerstag, 20. Oktober 2011
Alltägliches
Die letzten Tage verliefen nach simpler Struktur: "früh" Mails checken, gegen Mittag Vokabeln lernen, um mich dann in mittlerweile wieder recht beachtlicher Wärme auf den Weg zur Schule zu machen. Dort zwei Stunden mehr oder weniger durch den Sprachwolf gedreht werden und neue Hausaufgaben zu erhalten. Zurück an die Schlafnische, um mir etwas zu Essen zu bereiten und abends mit dem Großteil der zur Zeit hier hausenden Bevölkerung in eine Bar zu 'latschen'. Dort wird dann multilingual agiert: spanisch, englisch, französisch, deutsch, sowie H+F :)
Mittwoch, 19. Oktober 2011
Minimaler sprachlicher Überlebensguide (deutsch)
Arzt, Auf Wiedersehen, Berg, bitte, blau, braun, Brief, Brot, Brücke, danke, Ding, dort, du, Durst, Ei, Entschuldigung, Essen, Fisch, Fleisch, Fluss, Frau, Gegenteil, geh weg, gelb, Geld, Gemüse, genug, geradeaus, gestern, gibt es, groß, gut, Guten Tag, Haus, heiß, heute, hier, Hilfe, Hunger, ich, ich habe, ich möchte, ich möchte nicht, ihr, ja, kalt, Kind, klein, können, komm, krank, langsam, lernen, links, Mann, Medizin, mehr, Mensch, Mond, nach (Richtung), nah, Nahrung, Nacht, nein/nicht, Obst, Polizei, Post, rechts, rot, sagen, Salz, schlafen, schlecht, schnell, schwarz, See, Sonne, Stern, Tag, Tee, teuer, Tier, Toilette, trinken, und, viel, Waffe, wann, wo, was kostet, Wasser, warum, Weg, weiß, wer, wie viel, wir, wo ist, wollen, Wort, Zucker ... die Zahlen von 0 von 21 und die Zehnerschritte bis 100, sowie die Hunderter und Tausender
Montag, 17. Oktober 2011
Wer will schon ewig leben?
Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt als optimale Ernährungsweise, sich hauptsächlich pflanzlich zu orientieren: täglich bis zu 600 Gramm Obst oder Gemüse und 700 Gramm Getreide. Das Getreide natürlich nicht in Form von aller Kleie befreitem Weizenmehl der Typen 405 oder 550 (Weißbrot, Toastbrot), sondern möglichst schrotig (Vollkornbrot, Müsli).
Das Normalkörpergewicht soll mit zunehmenden Alter bei Erwachsenen um nicht mehr als fünf Kilo überschritten werden. Wer dennoch mehr vorzuweisen hat, mag sich einmal einen Rucksack aufschnallen mit so vielen Kilo Inhalt, wie er an Übergewicht auf die Waage bringt. Wenn er den 12 Stunden ununterbrochen getragen hat, weiß er, was er seinem Körper zumutet.
Donnerstag, 13. Oktober 2011
Dienstag, 11. Oktober 2011
Futbol de mundiol
Ich habe es geschafft mich ins Pressezentrum der heutigen Partie Paraguay gegen Uruguay einzuschleusen. Ich dürfte der einzige deutsche Pressevertreter sein. Ich sitze unmittelbar hinter dem Uruguay-Block und in einer Stunde ist Anpfiff ... Endstand 1:1
Samstag, 24. September 2011
Sonntag, 18. September 2011
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